3. Februar 2016
von admin
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Ein Schwâb in dr rheinischen Bütt‘

Im Rahmen eines „Akts der Völkerverständigung“ war ein Teil des O.K.-Duos – dr Kunz – erstmals im rheinischen Karneval aktiv. Als schwäbischer Landbote protokollierte er bei zwei Sitzungen der Baudobriga Schwarz-Gold in der Bopparder Festhalle das lokale und politische Jahr 2015.

In der Narrenbütt' bei der Baudobriga Schwarz-Gold in Boppard am Rhein.

In der Narrenbütt‘ bei der Baudobriga Schwarz-Gold in Boppard am Rhein.

Für alle, die es nachlesen wollen, hier nun der Vortrag:

Vielleicht wird meine Sprâch‘ für Euch a bissle schwer,
weil ich komm‘ vom Neckar zu Euch her.
Ich fühl‘ mich geschmeichelt und geehrt
und hoffe, dass sich am Schluss niemand beschwert.
Als schwäbischer Landbot‘ schenk‘ ich Euch ogeniert ein:
die närrische Wâhrheit ond den reinen Wein‘.
Als Schwâb und Novice im rheinischen Karneval,
weiß ich aber ois ganz genau,
man sagt nicht Narri-Narro oder Tschä Hoi – sondern HELAU.

Die Kölner Bürgermeisterin gab vor einige Tag‘ den guate Rât,
bloss ich stell‘ mir die Frâg, wie des wohl gâht:
Denn Frauen sollen jetzt eine Armlänge Abstand halte, des isch krass,
des Küssa fällt de Elferrät‘ dann schwer, des macht koin Spass.
Ob Fasching, Fasnet oder Karneval
närrisch sind wir älle, also isch’s scheißegal,
weil überall machet die Obere omegliche Sacha
und dâdrübr wöllet mir heut genüsslich lacha. HELAU.

Fährt mr runter vom Hundsrück, oben auf der Höh‘
nâ sieht mr unten Boppard, ach wie schee:
Die Altstadt und die Promenad‘ am Rhein,
prächtig rausgeputzt, historisch, richtig fein.
Die unzählige Kurve, die sind schon a Qual,
bremsa, lenka uffpassa – gefühlt hundert Mâl.
Doch isch mr unten und des isch kein Witz,
dâ kommet dia Schlaglöcher, des haut de aus de Sitz‘. HELAU.

Der Neckar, des isch onser schwäbischer Fluss
doch, ganz ehrlich, ich komm‘ zu dem Schluss:
Euer Rhein, des scho a ganz andere Nummer
bloss guckt mr zurück, nâ macht der au richtig Kummer.
Am Ufer lieget schöne Schiffla am Tau,
und des wird manchmal zur richtigen Schau,
doch passet an der Promenad‘ gut uff,
gelegentlich kommt nämlich einer im Suff,
der isch nâ recht forsch und schnell
so fehlt plötzlich der Steg, an dera Stell‘. HELAU.

Jetzt werd‘ ich ganz ehrfürchtig ond gang uff d’Knie,
die Stadt Boppard isch heilig, wie nie.
Franziskus heißt der Chef em Vatikan,
ond hier am Rhein, isch dr Ort, wo Vieles begann,
der Papst hât im Goethe-Institut fleißig studiert,
und sicherlich auch kräftig die Tropfa vom Hamm probiert.
Der heilige Mann hât gsagt er sei ganz vernarrd:
„Den besten Wein, den gibt es in Boppard.“
Die hiesige Stadtväter waret ganz beglückt,
henn viel überlegt und dann recht geschickt,
ond dabei gar net lang zaudert,
den „Papst-Franzikus-Weg“ aus dem Hut gezaubert.
A Prachtstrâß‘, des wär für den bescheidena Mann net schee,
a Fußwegle, des passt – und schont des städtische Budget. HELAU.

So richtig aus de Fugen isch jetzt der Weltenlauf,
so viel, wie noch nie, send uff der Flucht und kommet zu Hauf,
Eltern ond Kinder henn Angst om ihr Leben,
ond deshalb isch ihr Bestreben
nach gfährliche Reise, Ruhe zom finden
ond bei uns in Sicherheit, freundlich uffgnommen nieder zu sinken.
Die Willkommenskultur isch bei uns unbeschreiblich,
a paar Deppa gibt’s überall, des isch unvermeidlich.
Wenn mir des net schaffet, wer soll’s nâ richten
des Helfen gehört einfach zu unseren christlichen Pflichten.
Bloß Europa zeigt sich von seiner hässlichen Seit‘
den die Wenigsten send zur humanitären Hilf‘ bereit.
Manche Länder strotzet vor Gier
schreiat schnell ond laut bloß „Hier“
wenn’s aber oms Geld ond Zuschüss geht,
– ach, wie isch des denn blöd. HELAU

Im Facebook auf „Besser Boppard“, da geht’s oft recht rond
es geht um kaputte Zäun‘ ond Haufa von de Hond.
Auch der würzige Pommes-Gestank
sorgt im Städtle für vielerlei Zank.
Ein Thema aber, des treibt alle um
da wird’s en Boppard oruhig – niemand bleibt stumm:
Man bohrt verzweifelt nach Wasser, dem mit ma Mineral,
des wär für a Freibad in Bad Boppard ideal.
Seit Jahren kann man hier sich nicht mehr im Sommer laben,
weil es fehlt ein Plätzchen zum erfrischenden Baden,
Auch im letzten Sommer war es für Kinder und Eltern richtig fad
und dies bei mehr als 40 Grad. HELAU

Was ist bloß aus unserem Fußball-Sommer-Märchen worde,
weil Blatter, Beckenbauer und andere Konsorte,
mit große, schwarze Kasse
des fröhliche Fußballfest henn kaufen lasse.
Jetzt können dia andere endlich genüsslich die Hände reiben,
und vorwurfsvoll mit den Finger auf uns zeigen.
Nix Genaues weiß man nicht,
es ist aber doch eine komische Geschicht‘,
weil onser Kaiser Franz darüber schweigt
und alles, wie er treuherzig bekennt, blanko unterschreibt. HELAU

Denk ich an Amerika, ich sag’s mit Bedacht
dann bin ich um den Schlaf gebracht.
Porsche, Audi und VW,
Mercedes, Opel und BMW:
Die besten Autobauer gibt’s in unserem Land
und das ist für die Amis wohl eine Schand‘.
Mit der NSA haben sie spitzfindig kontrolliert
und endlich den Skandal aufgespürt:
Der Rauch der VW-Mötorla,
des tut sie dort drüben doch arg stören.
Dabei ist es ohne Bedeutung und es wird gern gelitten:
die Dreckschleudern in den riesigen Ami-Schlitten. HELAU

„Kein bisschen Frieden“ beim Grand Prix,
null Punkte, des gab’s für uns noch nie.
Für unser Mädle Ann Sophie war des ein rechter Schlauch
„Black Schmoke“ brachte bloß einen schwarzen Rauch.
Ehrlich muss man sein, sie war ja nur die zweite Wahl,
der Vorentscheid-Sieger Kümmert drückte sich vor des ESC-Qual.
Zum großen Glück hat Schweden gewonnen,
und damit sind viele ihrem Unglück entronnen,
denn die Russin Polina Gagarina lag bloß auf Platz zwei,
ond ein Grand Prix in Moskau ging an den Fans vorbei.
Weil in Russland krieget Schwule und Lesben viel Ärger,
bei einem Grand Prix käm‘ der Großteil vom Publikum direkt in den Kerker. HELAU

Liebe Leut‘, isch das denn nicht verrückt,
wir werden jetzt vegetarisch zwangsbeglückt.
Sie pflichten uns zum Vegi-Day
mit Gemüse, Obst und Tofu-Allerlei.
Dabei steht denen Fleischverweiger ihr Übel
bereits im Alten Testament in der Bibel.
Die Eva hat den Adam ja mit einem Apfel verführt,
das hat zu unserem Elend gführt.
Mit einem Dibbekucha mit viel Speck, des isch gewiss,
hätt‘ uns der Gabriel net nausgschmissa aus dem Paradies. HELAU

Politisch korrekt, das wird auch gefordert,
sonst wird man als Redner zum Pranger beordert.
Ein sprachlicher Wahnsinn, ich muss es beklagen,
„Gendergerecht“, da dreht sich der Magen.
Ich sag’s Euch: Die Brust, die bleibt weiblich,
Einst Schneemann, jetzt Schneefrau, das ist doch nur peinlich.
Eines ist klar, die Natur hat’s gegebe
es gibt eben Buben und Mädle.
Die Tendenz der Emanzen, die wird schnell erkenntlich,
denn bloß „der Idiot“, der bleibt nämlich männlich. HELAU

Die Vorschriften, die ganget aber noch weiter,
das Ganze ist nicht wirklich heiter.
Es ist jetzt es ein unabdingbares Muss,
man sagt nämlich nicht mehr Mohrenkuss.
Auch das Jägerschnitzel ist nun verpönnt,
weil dies scheint’s Minderheiten verhöhnt.
Schwäbische Wirtsleute mit ihrem hellen Köpfchen
servieren aber weiterhin ein Schwabentöpfchen. HELAU

Jetzt komme ich zum End‘
doch eines sag‘ ich noch gschwend,
der Auftritt hier war eine tolle Sache
ich überlege ob ich’s wieder mache.
Doch endlich gebe ich nun Ruh‘
Ihr klatschet mir begeistert zu,
dann kann ich zufrieden niedersinken
und zwei bis dreizehn Weinle trinken.
Was mir zum Schluss nun noch bleibt:
Ich wünsch‘ Euch eine gute Zeit,
will Euch einen Herzenswunsch noch geben,
macht’s gut, mit dem Herrgott seinem Segen. HELAU

13. Oktober 2015
von admin
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Gelungene „Hoimatstond“-Lesung

Auf Einladung des Bönnigheimer Kulturfensters unternahm Mund-Art-Autor Jürgen Kunz am 9. Oktober 2015 im vollbesetzten Kulturkeller mit seinem Publikum einen unterhaltsamen Ausflug in die schwäbischen Befindlichkeiten. Die BZ berichtete darüber:

bz_kulturfenster_09-10-2015

2. Februar 2015
von admin
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Benefiz-Lesung und neues Projekt

Mehr als 700 Euro brachte die Kleinkunst-Lesung von Jürgen Kunz zugunsten der Sanierung des Hippolyth-Kirche in Besigheim-Ottmarsheim. Es war nicht nur für alle Beteiligten ein unterhaltsamer Abend, die den Mund-Art-Autor auf seiner schwäbischen Mission begleitet haben. Im evangelischen Gemeindehaus stelle Kunz sein neues Projekt vor, an dem er zusammen mit dem kreativen Kunsthandwerke Martin Opitz aus Bönnigheim arbeitet: Das „Märchenfescht“, bei dem Erwachsene und Kinder in ungewöhnlicher Weise Märchen in schwäbischer Mund-Art erleben, entdecken, begreifen und genießen werden.

Als Narr treibt Martin Opitz seine Späßchen, als Erzähler rezitiert Jürgen Kunz Märchen in schwäbischer Mund-Art. Foto. Helmut Pangerl

In ihrer Montagsausgabe vom 2. Februar 2015 berichtet die Bietigheimer, Sachsenheimer, Bönnigheimer Zeitung von der Veranstaltung in Besigheim-Ottmarsheim:

Lutherdeutsch im Alltag, Schwäbisch in der Freizeit

Benefiz-Veranstaltung für den Erhalt der Hippolytkirche – Jürgen Kunz liest Mundart

Der Abeitskreis „Aktives Ottmarsheim“ hatte zu einer Benefizlesung zugunsten der Renovierung der Hippolytkirche ins Gemeindehaus geladen. Jürgen Kunz sorgte für einen abwechslungsreichen Abend.

MIRIAM STAUDACHER

Seit vor zwei Jahren sein Buch „Hoimatstond. Gschichtle ond Begegnonga mit ällerlei Leut’“ erschien, befindet sich Jürgen Kunz auf „schwäbischer Mission“: Dem bekennenden Württemberger, der im Hauptberuf in der „Luthersprache“ publiziert, ist es ein Bedürfnis, das Schwäbische, den „schönsten und lautmalerischsten Dialekt der Welt“ vor dem Untergang zu retten.

„Emmer meh gâht onser Dialekt dr Bach nâh“, klagte Jürgen Kunz, Redakteur der Bietigheimer, Bönnigheimer und Sachsenheimer Zeitung. Der drohende Untergang des Schwäbischen habe ihn dazu bewegt, die vielen Erlebnisse aus seinem Redaktionsalltag in einem Buch zu versammeln: „Uff Schwäbisch nadierlich“, was für ihn „a bsondere Gnad“ sei.

Eins stellte der Autor gleich zu Beginn der vom „Arbeitskreis Aktives Ottmarsheim“ initiierten Benefiz-Lesung im Gemeindehaus klar: „Des sen koine Schenkelklopfer!“ Das würden schon andere machen. Und er hatte auch nicht die Absicht, „a Büchle mit verklärtr, historischr Schwâbetümelei zu verfassa“, sagte er. „I will mit meine Beobachdonga drzua beitrage, durch kloine Anekdota ond G’schichtla festzomhalde, was heut‘ ons Schwâbe omtreibt.“

Und so handeln seine Geschichten vom „Schlotza“ („a prächtigs Beispiel für onsern schwäbischa Dialekt“), vom Besigheimer Bürgermeister, der den amerikanischen Präsidenten zu einem Besuch in „Deutschlands schönstem Weinort“ ermuntert („weil der UrUrUr-UrUrUrgroßvader vom Obama von Besigheim nach Amerika ausgwandert isch“), oder von den Eigenarten der schwäbischen Zeitrechnung: „Jetzt geht’s om onser Uhrzeid“, setzte Jürgen Kunz an und alle nickten bekräftigend, auch die „Reigschmeckde“: „Onser Uhrzeid isch eigendlich ganz logisch“, referierte der Verfechter der Schwabensprache und machte diese Logik an einem zu drei Viertel gefüllten Henkelglas-Glas deutlich: „Koi vernünftigr Mensch tät doch saga: Des Glas isch Viertel vor voll.“

Besagtes Gläsle füllte der Moderator immer dann, wenn er mit dem „Schwabometer“ sein Publikum prüfte. Die Besucher im Gemeindehaus erwiesen sich als „rechte Schlaule“ und sorgten mit ihren Antworten dafür, dass „der spezielle Suevia-Glaskolba“ beständig mit „ra geheima Messflüssigkeit“ aufgefüllt werden konnte. „Ich kenne kein einziges Wort“, lachte die gebürtige Hessin Bettina Jung, als sie auf dem „Hoimatstond-Frâgeboga“ die schwäbischen Begrifflichkeiten von „Angersche“ bis „Vierleng“ aufgelistet sah.

Dass das Schwäbische mit all seinen Facetten es ihm angetan hat, zeigte Jürgen Kunz am Ende des Programms gemeinsam mit dem Bönnigheimer Martin Opitz: Der als Narr verkleidete Künstler Opitz und Kunz haben das „Märchenfescht“ aus der Taufe gehoben: Kunstvoll geschaffene Märchenskulpturen und von Jürgen Kunz ins Schwäbische übersetzte Märchen stehen im Mittelpunkt dieses Festes, das in wenigen Wochen Premiere haben wird.

Die Besucher der Ottmarsheimer Benefiz-Lesung kamen vorab schon einmal in den Genuss: Ihnen las Jürgen Kunz seine „schwabifizierte“ Version des „Tapferen Schneiderleins“ vor.

Infos und Termine des geplanten „Märchenfeschds“ von Jürgen Kunz und Martin Opitz auf www.märchenfescht.de

23. November 2014
von admin
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…auf schwäbischer Mission…

Seit mehr als einem Jahr bin ich nun auf meiner schwäbischen Mission unterwegs. Dabei werbe ich nicht nur aktiv für unseren wunderbaren Dialekt und zeige auf, dass dieser so vielfältig wie die Menschen ist. Es ist geradezu eine Herzensangelegenheit für mich zu beweisen, schwäbisch ist nicht nur laut und derb (wie man den Dialekt im öffentlich-rechtlichen TV bedauernswerter Weise ertragen muss), sondern vielschichtig und feinsinnig. Mund-Art definiere ich gerne so: Das lutherdeutsche Wort „Mund“ heißt im schwäbischen Gosch; der englische Begriff „Art“ wird mit Kunst über setzt – also ist Mundart nichts anderes als „Kunscht mit dr Gosch“.

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Dank an Thomas Kollin für das wunderbare Foto.

Ungeheuer viele schwäbische Begegnungen waren in diesem Jahr möglich, viele Recherchen bei Dialektforschern haben einen immer klareren Blick auf unseren Dialekt ergeben – und letztendlich ist daraus ein ebenso unterhaltsames, wie informatives Bühnenprogramm entstanden.

2000 Jahre alt ist der schwäbische Dialekt und damit vier Mal so alt wie das Lutherdeutsch. Besonders erfreulich ist die Entwicklung, dass in der globalisierten Welt der Dialekt eine Renaissance erfährt und als heimelig und vertrauenswürdig empfunden wird. Dass meine schwäbischen Exkursionen durchaus beim Publikum ein Nachdenken bewirken, hat das Gespräch mit einem nicht unbekannten Politiker gezeigt. Meine mundartlichen Ausführungen hätten ihn dazu bewogen, seinen eigenen Umgang mit dem Dialekt zu reflektieren. Mit dem Ergebnis: Er werde künftig diesen weniger verleugnen.

Was will man mehr?

Eine weitere Erkenntnis hat sich in diesem Jahr verfestigt: Mundart ist die geschwätzte Sprache. Obwohl der Ausgangspunkt meiner schwäbischen Mission mein erstes Buch in schwäbischer Mundart („Hoimatstond – Gschichtle ond Begnonga mit ällerlei Leut’“) ist, will das Publikum den Dialekt hören und nur in Ausnahmefällen lesen.

Dieser Forderung des Publikums will ich nun verstärkt gerecht werden, und wenn man der Berichterstattung in der Tages-Zeitung Glauben schenkt – 😉 –, wird meine schwäbische Mission von den Zuhörern gerne und interessiert angenommen.

Hann i di jetzt (hoffentlich) neigierig gmacht
ond Du willsch au âmol mi bei dir uff die schwäbisch Missio schicke?

Oifach a E-Mail schicke juergen.kunz@sueviaverlag.de
oder ârufa: 0171-6501679

3. Dezember 2013
von admin
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Unser Projekt „Schwäbischer Dialekt“ hat Unterstützer

„…besonders freue ich mich, dass mit diesem Buch über alltägliche Geschichten und Begegnungen die schwäbische Mundart auf eine überaus humorvolle Art und Weise gepflegt und erhalten wird. Ich wünsche Ihrem Buch eine große Leserschaft sowie dem damit verbundenen Projekt Schwäbischer Dialekt viel Erfolg.“

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Winfried Kretschmann,
Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg

 

 „Ihre Offensive für den schwäbischen Dialekt unterstütze ich ausdrücklich. Im Laufe meiner Karriere habe ich mich immer dafür eingesetzt, unseren Dialekt in die Welt zu tragen. Ob in Dortmund, Hannover oder Berlin, im englischen Bolton oder im bulgarischen Burgas – der Bobic hat schwäbisch gschwätzt. Ich wünsche Ihrem Projekt Schwäbischer Dialekt viel Erfolg und werde eine der nächsten Busfahrten zu einem Auswärtsspiel dazu nutzen, in der Hoimatstond zu schmökern.“

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Fredi Bobic,
Sportvorstand des VfB Stuttgart
(bis September 2014)

 

„Lieber Freund ond Landsmann, Schreiber- und Verlegerkollege! Kraddulazion zu Deim erste Kendle!Schee isch’s worde, ond i hoff, dass se des Dir au massehaft abnemmet.Es gibt ja soviel Bleede, wo des Schwäbische hasset, bloß weil se z’bleed zom Lese send. Schreib weiter so scheene Sache.“

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Dr. Gerhard Raff,
Historiker und der meistgelesene Mundartautor Deutschlands

 

4. Mai 2013
von admin
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Gut besuchte Kleinkunst-Premiere

Die Premiere der ersten Kleinkunst-Lesung „Hoimatstond“ am 26. April 2013 bei der Erligheimer Kulturszene im Bürgerhaus „Vordere Kelter“ war ein großer Erfolg. Unerwartet kamen mehr als 50 Zuhörer, um einen unterhaltsamen zweistündigen kabarettistischen Abend zu erleben.

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Auch die Rhein-Neckar-Zeitung berichtete über die „Hoimatstond“-Premiere:

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6. März 2013
von admin
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Publizieren in eigener Verantwortung

Jürgen KunzMit dem Herausgeben meiner Bücher im eigenen Sueviaverlag habe ich Anfang 2013 ein neues spannendes Projekt begonnen.

Angekommen in der “aluminium-blonden” Lebensphase, in der die Nasenhaare schneller als Brunnenkresse wachsen und selbst die Ohrmuscheln nicht vom Haarwachstum gefeit sind, war es nun für mich als Zeitungsredakteur an der Zeit – mit der Lebenserfahrung von über 50 Jahren, der Lust an der schwäbischen Geburt und dem journalistischen Spürsinn vieler Tageszeitungsausgaben gesegnet und gestählt – als württembergischer Lobbyist meine „Hoimatstond“ zu verfassen. Dabei ist mir auch wichtig zu beweisen, dass es gerade auch im schwäbischen Dialekt möglich ist, journalistisch sauber recherchierte Texte mit einem humorvollen Augenzwinkern zu publizieren.

Im Gegensatz zur lauten ,Hau-drauf-Comedy’ und der ,schwäbelnde Dialekttümmelei’ will ich eine feinere Klinge des Humors schwingen und  nun als zwar ergrauter, aber hoffnungsfroher „Nachwuchsbuchautor“ etwas Beständiges zu schaffen. Eine gesunde Halbbildung und ein hohes Maß an Selbstüberschätzung sind die Basis für meine Ergüsse der schwäbischen Befindlichkeiten, die aber so   formuliert wurden, dass diese über meine  Heimatgefilde hinaus durchaus verstanden werden können.

Da nur einen Tag nach Erscheinen meiner Artikel in der Tageszeitung mit derselben – im besten Falle – ein Salat eingepackt wird, bekommen viele meiner Machwerke hier nun eine etwas beständigere Wiederverwertung.

Ein „Ausliefern“ an etablierte Verlage und die letzten Entscheidungen über das Buchprojekt aus der Hand zu geben stand niemals zur Debatte – und es gibt in der heutigen Zeit durchaus Alternativen. Etwa eine Amazon-Tochter, die es  ermöglicht  Bücher selbst professionell zu gestalten und diese nach Bedarf zu drucken. Dass dabei noch die Verkaufsmöglichkeiten des größten Buchhändlers der Welt und die gleichzeitige Veröffentlichung als E-Book genützt werden können, ist ebenso erfreulich, wie wirtschaftlich sinnvoll.

Meine Bücher kann man in meinem Qualiversand bei Amazon bestellen.


Gerne gestalte ich auch bei Ihnen eine Lesung, die als Kleinkunst-Abend gestaltet wird. Akuelle Informationen über die „Hoimatstond“ gibt es auch im Facebook.


Natürlich freue ich mich, wenn Buchhändler meine „Hoimatstond“ in ihr Angebot aufnehmen; die branchenüblichen Rabatte inklusive. Bitte schreiben Sie mir eine E-Mail, damit wir die Modalitäten abklären können.


Mitglied in:

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