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Dr Schorsch vrzählt vom 27. Juni 2015

Dr Schorsch vrzählt seit 21. Februar 2015 jeden Samschtich en der Bietigheimer, Sachsenheimer, Bönnigheimer Zeitung.

Jesses noi, onsre Hellena. Seit etliche Monat’ spielet se zom Tanz uff, des hoißt, sia tanzed de andre en Europa uff dr Nâs rom. Ois isch uff jeden Fall sichr, sia send wohl jeda Dag für å Schlagzeil guat. Griachaland en dr Zeitong, Griachaland em Fernseha ond Radio, Griachaland em Internet. Dâ hât sich wohl oiner von de gröschte Discountr bei ons denkt, was liegt näher für d’Werbong, also machet mir jetzt griechische Wocha. Ond mr kâ jâ für dia darbende Hellena ebes doa, wenn mr lautr griechische Sacha kauft. Dr Schorsch wird sich drbei seim Kolleg âschließa ond griechisch grilla – eba ohne Kohle.

Ond dann wird dr Schorsch – au ohne Kohle – uff de Tisch tanza, aus guatem Grond: Mr muass nomâl an dr „Schorsch vrzählt“ vom 30. Mai erennra. Dâmals isch’s drom ganga, nâch ma Bschluss von dr Arbeitsminischtere Andrea Nahles soll mr für des Fahra mit ma Paternostr an Führerschei’ han. Jetzt hen se en Berlin dia Schnapsidee wiedr kippt. Em Schtuergerter Râthaus wöllet se a groß’ Fescht feira, wenn dr „Beamtabaggr“ wiedr en Betrieb gnomma wird. Ois isch sichr, der Schorsch isch dann dâ drbei ond wird wia narrisch mit dem Paternostr ruff ond nah fahra – ond, wenn’r ganz viel Muat hât ond’s niamad sieht, vielleicht au onda- ond obarom.

I wünsch’ Euch å guate Woch’ ond em Herrgott sein Sega

Dr Schorsch vrzählt vom 20. Juni 2015

Dr Schorsch vrzählt seit 21. Februar 2015 jeden Samschtich en der Bietigheimer, Sachsenheimer, Bönnigheimer Zeitung.

Dr Profifußball von de Männr macht grad Urlaub. Was macht mr nâ? Mr glotzt halt di Weltmeischtrschaft von de Mädla em weit entfernta Kanada. Ond was soll mr sage, als net grad vrwöhnter Âhängr von de Cannstattr Kickr? Onsre Mäda könnet mit dera Ledrkugl omgânga ond send auch taktisch guat. Obwohl se vor am Tor halt bloss no dia oi odr andre Kugl mehr’ neihaua sottet, kâ mr koin Vorwurf mache, weil sia send ja schließlich au Erschtr en ihrer Vorronda-Grupp’ worde. Wenn se jetzt heut’ Âbend gega dia Obrdussel-Kickere aus Schweda antreta müsset, nâ isch des halt bleed gloffa. Abr i glaub’ onsre Mädla hauat die oifach weg. Â bissle könnt’ mr abr dia Sporthosa von onsere Mädla vrbessra, weil die lange Dengr, wo dia âziaga müsset, die sehn scho bei de Kerle bleed aus. Mr erinnert sich – bsonders dia Fraua, wo scho ewig Fußball âglotzet – no an dia fetzige Hösla, wo selichsmâl dr Seeler, dr Overath odr dr Müller’ âghet henn, dia wäret au ebbes für onsre Mädla. Da helfet au dia Perla-Ohrsteckr von onsra Bondestrainerin net weiter. Obwohl, dia Silvia Neid isch jâ dâmit ganz adrett, em Gegasatz zum onserm Bondes-Jogi, wo sich uff dr Trainrbank jâ bekanntlich Fengrnägela feilt.

I wünsch Euch a guate Woch’ ond em Herrgott sein Sega

Dr Schorsch vrzählt vom 6. Juni 2015

Dr Schorsch vrzählt seit 21. Februar 2015 jeden Samschtich en der Bietigheimer, Sachsenheimer, Bönnigheimer Zeitung.

Tausende von Leut’ send jetzt en Stuagert ond feiert dort dr Kirchatag. Wia nötig des Kirchatags-Motto „damit wir klug werden“ isch, des hât mr jetzt au an a paar Randerscheinonga festschtella müssa. Am Rand hât’s nâ wirklich a paar Vrsprengte gebba, die wo gar koi Freud’ an dem freudvolla Treffa von de Evangelische uffkomma lasse wölla hen: A große Babbadeckel-Figur, di onsern Herrgott darstella solla hât, hen dia Freudvrderber drbei ghet, ond dera Figur henn se nâ a „Stoitafel“ en d’Händ druckt ond dâ isch druffgstande „Das elfte Gebot: Du sollst Deinen Kirchentag selbst bezahlen.“ Nâja, isch net bekannt, wer des so richtig witzig gfonda hât, dia zig Tausend uff em Schlossplatz hât’s uff jedenfall net interessiert. Gott sei Dank.

Ganz schee für bleed vrkauft henn a paar andere Dommdödl dia Kirchatagsbsuchr. Seit Freidich isch nämlich a gfälscht’s Flugblatt ondrwegs, ond uff dem stâht druff, es gäb wege dem Kirchatag im ganza VVS-Gebiet Freifahrten. Des hât natürlich dia VVS glei en der soziale Media richtig gschtellt: Nadürlich bräucht’ mr au beim Kirchatag a gültig’s Billetle. Uff’s elfte Gebot hât sich VVS abr net bezoga. Dr gröschte Bolza abr, den hât sich abr dr offzielle Facebook-Poschter von dr grün-rota Landesregierong am Eröffnungstag gleischtet. Dr Kerle odr des Mädle, wo für die Landesregierongs-Seite vrantwortlich isch, hât beschtimmt sei Hirn an dr Gardrob’ abgeba, weil sonscht hät nr dort am Donnerstichabend übr mr Foto von de Kirchatags-Vrantwortliche net lese müssa: „100 000 Protestanten. Und nicht ein Wasserwerfer.“ Dia mildeschte Kommentar’ waret no dia, wo „gschmacklos“ gschrieba hen. Dia Internet-Redaktion von dr Regierong hât’s sich au glei entschuldigt: „Das war ein Totalaussetzer.“ Emmrhin. Abr vielleicht isch jâ au s’Kirchatagsmotto „damit wir klug werdet“ dort wia dr Teufl en a arme Seel’ neigfahra. I wünsch Euch a guate Nâch-Kirchatags-Woch’ ond em Herrgott sein Sega.

Dr Schorsch vrzählt vom 30. Mai 2015

Dr Schorsch vrzählt seit 21. Februar 2015 jeden Samschtich en der Bietigheimer, Sachsenheimer, Bönnigheimer Zeitung.

Jetzt ben i heut’ genau 21 290 Tag alt, ond i han ebbes vrsäumt, was i ab Mondich nemme nâchhola kâ. En dera langa Zeit ben i nämlich no nia em ma Paternostr gfahra. Vielleicht isch des au guat so, weil des Mitfahra en dene historische Uffzüg’ muas jâ scho extrem gefährlich sei, ond wia oft hât mr schon von Paternostr-Katastropha mit ozählige Vrletzte ond Tode en de letzschte Jâhr ghört. Es könnt jâ abr au sei, die Arbeitsminischtere Andrea Nahles hât en Berlin net gnuag zom doa. Worom sonst vrlangt di Krampfhenne ab Mondich an Führerschei für des Benütza vom ma Paternostr. Des hoißt, bloß Leut’, di em ma Geschäft schaffet, wo’s en Paternostr gibt, dürfet drmit fahra. Jetzt gibt’s leider bei ons em Vrlag koin Paternostr, ond bloß drmit mr mitfahra kâ s’Geschäft wechsla, des macht en meim Altr – guck oba uff meine Lebenstag – koin Senn meh’. Sei’s drom: nâ fehlt mr halt di Erfahrong von ra Paternostr-Fahrt, ebaso wia des Sprenge am ma Gummi-Soil von ra Brück’ ra oder des Reita uff ma wilde Rendviech.

Apropos Rendviecher. Dâ isch doch en dera Woch’ tatsächlich a E-Mail von dr „Tierrechtsinitiative Maqi“ – dia wo drfür send, mr sott bloß no Gmias, Körner ond Tofu essa – zom „Weltmilchtag“ am 1. Juni en d’Redaktion reingeschneit. Dâ drenn hoißt’s, mr sott koi Kuh- oder Schâfsmilch trenka, weil dâmit dät mr Kälbla ond junge Goißla ombrenge. So soll mr eba „mordfreie Milch“, wia Soja-, Reis-, Hafermilch drenka. Dia toleranzfreie Strâf-Fenger-Hochhebr könnet mi jetzt gern hann, weil i werd’ weitr âbends mei Glas kalte Kuah-Milch drenka, sonscht könnt i ja gleich auch uff å gelegentlich’s Glas Wei’ odr Bier vrzichta. Weil des gibt’s jâ bloß, weil a Lebewesa wia die Hefe-Pilz en selbschtmörderischa Absicht aus dem Zucker Alkohol machet.

I wünsch’ Euch å guate Woch’ ond dem Herrgott sein Sega

Dr Schorsch vrzählt vom 23. Mai 2015

Dr Schorsch vrzählt seit 21. Februar 2015 jeden Samschtich en der Bietigheimer, Sachsenheimer, Bönnigheimer Zeitung.

Ja gâht’s denn no.

Dâ hât doch jetzt so å Wocha-Illuschtrierte an seitalanga Artikl gschrieba mit de „50 Traumziele in Deutschland“. Ond was muas mr sehe? Onsr Ländle isch uff dera ihrer Landkart’ fascht leer bliebla. Bloß des Ludwigsburgr Schloss hât’s dâ neibrocht. Eigentlich müsst’ mr jetzt uff d’Barikada gânga, aber es isch net nötig, dem Blättle an hoha Stellawert eizomräuma, nachdem’s vor etliche Jâhr dia deutsche Gschichte omschreibe wölla hât ond bloß ma gwiefta Tagebuach-Fläscher aus Bissingen uff dr Leim ganga isch. Was oin abr doch a bissle wondra duat, des isch, å Bausparkass’ aus em Ländle sponsert des Ganze – ond lässt des oifach zua. Ond des, wo sich onser Landeshauptstadt fei macht für dr Evangelische Kirchadag, wo vom 3. bis 7. Juni gfeiert wird. Doch send mr doch au widr froh, weil so kennat mir grad au jetzt übr d’Pfingsfeiertag onder ons bleiba ond müssat onsre schönste Ecka ond Flecka net mit Reigschmeckte toila. Genießat mr also onsern Stromberg en volle Züg’ ond hoffentlich en großr Bschaulichkeit. Apropos Stromberg. En de nächschte zwoi Wocha gibt’s en dr BZ vier lesenswerte Artikl übr den – ond ab Mittwoch nadürlich au jeden Tag ebbes übr dr Kirchadag.

I wünsch’ Euch a guate Zeit ond em Herrgott sein Sega

Dr Schorsch vrzählt vom 16. Mai 2015

Dr Schorsch vrzählt seit 21. Februar 2015 jeden Samschtich en der Bietigheimer, Sachsenheimer, Bönnigheimer Zeitung.

Als Zeidongsmensch, für den dia Grondtugenda Vrlässlichkeit ond Seriösität dr gröschte Stellawert henn, muss sich dr Schorsch heut’ vor Schadafreud’ uff d’Schenkel batscha. Weil, was am Donnerschdich vom Zeitgescheischt so hergstreichelte soziale Medium „Twitter“ bassiert isch, des hât au am Dümmschta zeigt, mr kâ dem, was dâ gschrieba wird, koin Glauba schenka. Am sellem Donnerschdich hät also em von dr Werbong finanzierta Fernseha dia Show mit dene eigentlich bedauernswerte Hongerhake live ond en Farb’ zeigt werde solle. Doch plötzlich hât’s en dr Mannheimer SAP-Arena om 21.07 Uhr å Bombadrohung geba, ond dia Verantwortliche hend scheint’s z’erscht dui Heidi Klumpp ond ihr Jury en Sichrheit brâcht, mit ra Vrzögerong nâ au dia rond 8500 Zuschaur evakuiert ond vor älle Deng hât dr Sendr die Live-Übrtragong abgesetzt.

Jetzt isch jâ so: „Social Media-Marketing“ gilt als bsonders mächtig, wenn’s spontan isch ond mr fix uff aktuelle Entwicklonga reagiert. Des henn sich wohl au die Kerle von dera Rasierklinga-Fabrik denkt, dia als Sponsora en dem Caschting-Krampf für ihre Dâma-Fiaß-Rasierer werbat. Dia Model-Mädle Anuthida, Ajsa ond Vanessa waret also scho å Weile nemme uf dr Mattscheib’, wia dia Rasiererkerle om 21.16 Uhr poschtet henn: „Alles glatt gelaufen für #Venus Model #vanessa! #GNTMFinale“. Ond oi Minute spätr hât nâ auch dia Zwoit ihr Onderstützong via „Twitter“ kriagt: „Alles glatt gelaufen für #Venus Model #anuthida! #GNTMFinale“. Di Krönung henn dia Twitter-Poster-Helda om 22.30 Uhr nâ ens weltweite Netz gsetzt: „Jetzt wird’s heiß beim #GNTMFinale: Lange Beine, knappe Bikinis.“ Blos bleed: Om dia Uhrzeit isch scho lang dr Holywood-Streifa „Blind Side – Die große Chance“ mit dr Sandra Bullock gloffa. Natürlich hât au di Bullock scheene Fiaß, ob mr se abr en dem Filme em Bikini gseah hât, des woiß i net.

Es isch doch prima, wie mr jetzt verleba könna henn, was für an Krampf oft hender denne ach so moderne „Soziale Medien“ steckt. I empfehl Euch: Lesat meh’ dr „Schorsch vrzählt“, weil der poschtet net en Twitter, sondern veröffentlicht seine schwäbische Kolumna en dr Bietigheimer, Sachsenheimer, Bönnigheimer Zeitung – ond vor ällem schreibt der dia emmer am Freitagmittag aktuell ond Schwarz uff Weiß.

I wünsch Euch å guate Woch’ ond em Herrgott sein Sega

Dr Schorsch vrzählt vom 9. Mai 2015

Dr Schorsch vrzählt seit 21. Februar 2015 jeden Samschtich en der Bietigheimer, Sachsenheimer, Bönnigheimer Zeitung.

Es kâ oim scho å weng grausa, wenn mr an dr morgige Sonntich denkt. Es isch Muttrtag. A Tag, den eigentlich koinr will: D’Müttr net, dia ältere Kendr net, d’Männr net. Vielleicht hen d’Kendrgartakendr ond Grondschülr å Freud’ drâ, weil se ebbes netts für ihr Mâmâ baschtle odr mâla könnet. Ois isch für älle andre in dera hoffnungslosa Situatio klar, obwohl mr’n net mâg, mr kâ dr Muttrtag net ignoriera, mr kâ ehm oifach net entkomma. Ond dâdrübr freuat sich wiedrrom älle Blomagschäft, weil dia Omsätz an dem Tag no höhr send, als wia am Valentinstag – den eigentlich au koi Mensch braucht.

A kloinr Blick end Vrgangaheit zeigt, dr zom Bloma-ond-Pralina-kaufa-vrkommene-Tag hât ganz idealistischa Wurzla, wenn mr mit äller Gwalt danâch sucht: Erfonda hât’s 1907 å gewisse Miß Anna Jarvis aus Philadelphia en Amerika. A Jährle spätr isch’s nâ offziell en Philadelphia gfeiert worda, ond nomâl å Jährle spätr hât dr Präsident Wilson gmoint, an jedem zwoita Sonntich em Mai soll dr Muttrtag gefeiert werda „als öffentlichen Ausdruck für die Liebe und die Dankbarkeit zu feiern, die wir den Müttern unseres Landes entgegenbringen.” Ond draus isch nâ worda: En Amerika ladet dia Mädle ihre Müttr en kirchlicha Eirichtonga ond andre Organisationa zu Bankette ein. Mr kâ sogar no viel weitr zrück ganga – wenn mr will: En England isch dr Sonntag Laetare en dr Zeit vom Heinrich III. (1216 bis 1239) als „Mothering Sunday“ gfeiert worde, å Tag, an dem dr „Mutter Kirche” für ihr Muttrschaft dankt worda isch.

Mir kaufat halt Blemla oder Praline, drweil sottet mir an onser Müttr jede Tag denke ond ons Zeit nemme ond dâ sei, wenn se ons brauchet – weil des hen dia vrdient. Für älle Müttr han i jetzt lang nâch ma Reim’ zom Muttrtag gsucht, ond des war gwies net leicht, weil so mit dr feigeischtiga Poesie hen’s mir heutige Schwâba net so. Beim Mundart-Autor Wilfried Albeck aus Flein ben i fündig worda. Des Gedichtle „Erschte große Liebe“ aus seim Buach „…weil du mei Liabschtes bisch!“ hât’r eigentlich für sein Teddybära gschrieba, abr passt halt au prima für onsre Müttr: „…hasch meine Träna eigsaugt/ mir mei Bauchweh gnomma/ hasch dir meine Sorga ohöra müssa/ bisch mit mir durch dick und dünn/ voknuddelt, oschtrubbelt, vodrückt/ mein Helfer bei Dag und mein Wächter bei Nacht/ du warsch mein Seelatröschter, mein beschter Freind/ mei erschte große Liebe/ und sogar heut/ bringsch du mi immer no zom Lacha…“

I wünsch’ älle Mütter an scheena Sonndich, älle å guate Woch’ ond em Herrgott sein Sega.

Dr Schorsch vrzählt vom 2. Mai 2015

Dr Schorsch vrzählt seit 21. Februar 2015 jeden Samschtich en der Bietigheimer, Sachsenheimer, Bönnigheimer Zeitung.

Es war en dera Woch’ so a Sach’ mit de Elfmetr em Fußball. Dia oine kriaget em Pokalhalbfinale an fälliga Hand-Strâfstoß net uffbrommt, dia andere solltet nâch em gleicha Schpiel von ihrm 900-Milliönla-Ausrüschter-Deal a baar Anti-Rutsch-Socka kaufa, ond dia dritte – dr einschtmalige Schwâbastolz en Cannstatt – lasset sich mit ma exschtrem bleeda Elfmeter dia sprichwörtlich’ Butter vom Baurabrot nehma und schaffat’s net, em ennerschwäbischa Duell sich a bissle vom Abgrond weg zu bewega.

Ond was macht jetzt Euer Schorsch? Der gibt en de nächschte Wocha älles, om seine VfB’ler zom understütza. Erscht amol hât’r sich an rot-weißa Schal bsorgt, ond mit dem wird an dem Samstich nâch Gelsakircha gfahra. Mittlanei wird er sich nâ mit seim rota Schäle uff Tribüne zwischa dia Schalke-Fans hocka ond brülla wia a Ochs. Drmit dr Huub merkt, uff jeden Fall oi Schwâb’ stâht hender dem „Schalke-Trainer des Jahrhondert’s“, der jetzt dr VfB vom Niedrgang en dia Zwoit’ Liga retta soll. Hoffentlich muss dr Schorsch net mit ma Riasl-Na-Gehenke am Samstichâbend hoimfahre.

Abr des isch no längscht net älles, was dr Schorsch für seine Wasa-Kicker duat. Am vorletzschta Hoimspiel gega dr HSV schloift’r na no sein entzwische 80-jährige Vatr en d Mercedes-Benz-Arena. Ond dâ werdet dia zwoi nâ au wiedr brülla wia d’Ochse, drmit dia Buba en dr rota Bruschtreng nomâl älles gebet.

Wenn des koi Glück brengt, ja nâ woiß i au net weitr. Weil, au als bekennendr Württembergr, will i koine Schpiel gega Heidenheim, Aalen odr gar Sandhausen âglotza. Ond eigentlich will i au koine Relegationsspiel’ gega dia Boltzr aus dr Fächerstadt onsrer badische Schweschtra ond Brüdr.

I wünsch’ Euch a guate Woche ond em Herrgott sein Sega

Café & Vesperstube mit Kleinkunstbühne, Seminare. Liebevoll ausgestaltet auch für private Feiern, Gruppenhocks und Radlerstation