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Ein wunderbarer Biergarten-Sonntag

Was war das für ein herrlicher Biergarten-Sonntag! Fast 60 Gäste kamen zu uns, um es sich – im spontan geöffneten Biergarten des Cafe-Bricklebrit – gut gehen zulassen. Hier ein paar Fotos:


Jetzt freuen wir uns aufs Wochenende mit

No. 150: Dr Schorsch vrzählt vom 14. April 2018

Dr Schorsch vrzählt seit 21. Februar 2015 jeden Samschtich en der Bietigheimer, Sachsenheimer, Bönnigheimer Zeitung.

Ja liabe Leut‘, dâ haut’s em Schorsch jâ grad dr Vogel naus. Backware-technisch lebet mir hier jâ fascht wia em Schlaraffeland. Bei de Bäckr gibt’s natürlich Lauga-Weckle, -Stange ond –Brezla, ond zwar dia mit den denne Füßla, em Gegensatz zu de bayrische, welche fast übrall gleich dick sen. In de Körbla lieget Seela, mürbe Hörnla, Milchbrötla, Mohn-, Kürbiskern-, Sesam-, Mehrkorn-, Rogga-, Elsässer-Weckla ond selbstvrständlich Tafelweckla. Die Betonung liegt auf W-e-c-k-l-a. So hoißt’s hier. Punkt. Bloss, jetzt hât dr Schorsch doch tatsächlich uff ma Strâßareitr des Sonderâgbot von fenf „Schrippen“ seha müssa. Bei äller Liebe ond trotz Sondrâgebot lässt dr Schorsch dâ drvo seine Fengr weg. „Strippen“ gibt’s en Berlin, dâ passet se nâ. Bei ons gibt’s Weckla. Gell.

A guate Woch‘ on dem Herrgot sein Sega

Traurig, und voll Vorfreude

Wir sind ein wenig traurig, weil wir den Kabarettabend mit dem Berliner Künstler Gunnar Schade absagen müssen. Leider war das Publikumsinteresse zu gering, um den Kabarettisten von Berlin zu uns an den Neckar reisen zu lassen.

Vorfreude! Am Freitagabend findet wird unser “Aufspielen beim Wirt” ab 19.30 Uhr statt. Wir hoffen auf viele spielfreudige Musiker und gut gelaunte Gäste.

No. 149: Dr Schorsch vrzählt vom 7. April 2018

Dr Schorsch vrzählt seit 21. Februar 2015 jeden Samschtich en der Bietigheimer, Sachsenheimer, Bönnigheimer Zeitung.

Schlotza“, was für a prächtigs Beispiel für onsern schwäbischa Dialekt. Was für an Gnuss kâ mr mit dem Ausdruck uff ideale Weiß‘ verbenda – ond dem Dialektkondiga uff dr Punkt brâcht mitteila. Lasset âmol dia Gedanka schwoifa ond denkat drübr noch, wia profan doch dia schriftdeutsche Bezeichnonga „Lutscher“ oder gar des englische „Lollypop“ gegaübr ma „Schlotzer“ klengt. Selbst onsere italienische Mitbürger hen des scho verinnerlicht. Weil er koin bessera Ausdruck ghet hât, hat oinr an seinr Eisdiele seit a paar Jâhr sogar a „Schlotzbänkle“ uffgstellt.

Ond so wia’s aussieht wird’s am Wochenend’ endlich richtig schee, ond dâ gibt’s na ausgiebig Glegaheit a Eis zom schlotza, wenn au dia Preis für a Kugl Eis heutzotag oim ehr saur uffstoßat.

A guate Woch’ ond em Herrgott sein Sega

No. 148: Dr Schorsch vrzählt vom 31. März 2018

Dr Schorsch vrzählt seit 21. Februar 2015 jeden Samschtich en der Bietigheimer, Sachsenheimer, Bönnigheimer Zeitung.

Send dia Vrsteckla für d’Osternestla scho ausguckt? So wia’s jetzt aussieht, isch s’Wettr wenigstens am Ostermontag so, dass mr em Freia mit dr Uffforderong „Gack, gack – dr Has’ hât glegt“ die Kendle zom Sucha eilade kâ. Jetzt scho zemlich Alluminium-blond erinnert sich dr Schorsch no gern an die Sucherei en seinr Kendheit. Irgendwia hât zu dera Zeit an Ostra jed’s Kend Rollschuah kriagt. Jawohl „Rollschuah“: mit vier Rädle ond mr Schlüssl, drmit mr des Metallgstell verlängera könna hât, wenn dia Schuh em Lauf dr Zeit größr worda send. So Rollschuah hât au dr Schorsch irgendwann zu Ostra kriagt – ond a neue, teure Stoffhos’. Irgendwie a schwierige Kombination, weil en dr Woch’ nâch Ostra hât mr dia Hos’ doch glei zom Kunststopfa brenga müssa.

A guate Woch’ ond em Herrgott sein Sega

Zucker-(süße) Nachlese

Journalist Tobias Bumm rezensierte in der Ausgabe des Neckar- und Enzboten vom 19. März 2018 das mitreißende Gastspiel von “Zucker für die Ohren” auf der Bühne onderm Balka in unserem Cafe-Bricklebrit:


Nach zweifachem Humor mit “Zucker für die Ohren” und “Des Duo”  (Video kommt bald) stellt am Samstag, 31. März, 20 Uhr,   der Redakteur der Stuttgarter Zeitung und Fotograf Thomas Faltin bei uns im Cafe-Bricklebrit seinen Bildband „Verborgene Schönheit – die Schwäbische Alb zum Träumen und Schwelgen“ vor. Die Lesung mit Musik und Bilderschauen verspricht einen ganz besonderen Abend auf der Bühne onderm Balka:

Mehr Infos gibt’s hier (einfach klicken).

No. 147: Dr Schorsch vrzählt vom 24. März 2018

Dr Schorsch vrzählt seit 21. Februar 2015 jeden Samschtich en der Bietigheimer, Sachsenheimer, Bönnigheimer Zeitung.

Jetzt isch‘s wiedr soweit. Noi, dr Schorsch moint net dia seggelesbleede Zeitomstellung, mit dera ons am Sonntag wiedr a Stond gestohla wird. S‘gâht om di kommend‘ Karwoch‘. In dera fendat net bloss dia Fastazeit – seit Aschermittwoch – ihr End‘, es isch au mit dr kulinarische Höheponkt bei de Schwaba. Natürlich denket mir (em frühere extrem pietistischa Ländle) an des letzschte Abendmahl, an dr Garten Getsemane am Ölberg, an dr Kreuzweg uff dr Via Dolorosa ond an die Kreuzigong von Jesus, di an Ostra mit der Ufferstehong a wonderbars End‘ fendet. Abr mir freuet ons au dâdruff, dass mir Schwâbe seit Jâhrhondert doch a bissle der Herrgott austrickest, obwohl des jâ eigentlich gar net möglich isch. Mir Schwâbe machet am Gründonnerstag wiedr onsere Maultasche.

Ond dr Schorsch isch drvo übrzeugt, dia am Vortag vom Karfreitag gmachte „Herrgottsbscheißerle“schmeckat oifach viel bessr, wia dia, dia mr s‘ganze Jâhr übr macht. Weil mir Schwâbe ons vorstellat, wia dr Herrgott mit ma milde Lächle uff ons nabe guckt, weil mir immerno moinat, er dät‘s net merka, wia mir am Karfreitag doch a Floisch, gschickt versteckt em ma Nudeltoig, verspeiset.

A guate Woch‘ ond em Herrgott sein Sega

Café & Vesperstube mit Kleinkunstbühne, Seminare. Liebevoll ausgestaltet auch für private Feiern, Gruppenhocks und Radlerstation